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Der Liebesbrief des Vaters

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5.Mose 5 (HFA)

Die Zehn Gebote


Mose rief das ganze Volk zusammen und sagte: Hört mir zu, ihr Israeliten! Ich gebe euch jetzt die Gebote und Weisungen des Herrn. Prägt sie euch ein, und lebt nach ihnen! Der Herr, unser Gott, hat am Berg Horeb einen Bund mit uns geschlossen. Er galt nicht unseren Vorfahren, sondern uns, die wir heute leben. Der Herr ist euch am Horeb begegnet und hat aus dem Feuer zu euch gesprochen. Ich stand zwischen ihm und euch, um euch seine Worte weiterzugeben. Denn ihr seid aus Angst vor dem Feuer nicht selbst auf den Berg gestiegen. Der Herr sprach:


Ich bin der Herr, dein Gott; ich habe dich aus der Sklaverei in Ägypten befreit. Du sollst außer mir keine anderen Götter verehren! Fertige dir keine Götzenstatue an, auch kein Abbild von irgend etwas am Himmel, auf der Erde oder im Meer. Wirf dich nicht vor solchen Götterfiguren nieder, bring ihnen keine Opfer dar! Denn ich bin der Herr, dein Gott. Ich dulde keinen neben mir! Wer mich verachtet, den werde ich bestrafen. Sogar seine Kinder, Enkel und Urenkel werden die Folgen spüren! Doch denen, die mich lieben und sich an meine Gebote halten, bin ich gnädig. Sie und ihre Nachkommen werden meine Liebe erfahren über Tausende von Generationen.


Du sollst meinen Namen nicht mißbrauchen, denn ich bin der Herr, dein Gott! Ich lasse keinen ungestraft, der das tut.


Achte den Sabbat als einen Tag, der mir allein geweiht ist! So habe ich es dir befohlen. Sechs Tage sollst du deine Arbeit verrichten, aber der siebte Tag ist ein Ruhetag, der mir, dem Herrn, deinem Gott, gehört. An diesem Tag sollst du nicht arbeiten, weder du noch deine Kinder, weder dein Knecht noch deine Magd, weder dein Rind noch dein Esel, noch ein anderes deiner Tiere, auch nicht der Fremde, der bei dir lebt. Dein Knecht und deine Magd sollen genauso ausruhen wie du. Vergiß nicht, daß auch du einmal Sklave in Ägypten warst und daß ich, der Herr, dein Gott, dich von dort mit gewaltigen Taten und großer Macht befreit habe. Deshalb habe ich dir befohlen, den Sabbat als einen Tag zu achten, der mir gehört.


Ehre deinen Vater und deine Mutter! Das befehle ich, der Herr, dein Gott. Dann wird es dir gutgehen, und du wirst lange in dem Land leben, das ich dir gebe.


Du sollst nicht töten.

Du sollst nicht die Ehe brechen.

Du sollst nicht stehlen.

Sag nichts Unwahres über deinen Mitmenschen!

Du sollst nicht die Frau eines anderen Mannes begehren! Begehre auch nichts von dem, was deinem Mitmenschen gehört: weder sein Haus noch sein Feld, seinen Knecht oder seine Magd, Rinder, Esel oder irgend etwas anderes, was ihm gehört.» Diese Worte sprach der Herr am Berg Horeb zu euch allen. Ihr habt dort seine gewaltige Stimme aus dem Feuer und aus der dunklen Wolke gehört. Anschließend schrieb er die Gebote auf zwei Steintafeln und gab sie mir.


Sprüche 2 (NL)


Mein Sohn, achte auf meine Worte und behalte meine Gebote im Gedächtnis. Höre auf die Weisheit und versuche sie mit dem Herzen zu verstehen. Bitte um Verstand und Einsicht, und suche sie, wie du nach Silber suchen oder nach verborgenen Schätzen forschen würdest. Dann wirst du verstehen, was es heißt, den HERRN zu achten, und wirst die Erkenntnis Gottes gewinnen. Denn der HERR schenkt Weisheit! Aus seinem Mund kommen Erkenntnis und Einsicht. Er schenkt den Aufrichtigen Gelingen und beschützt die Gottesfürchtigen. Er bewahrt die, die gerecht handeln, und behütet die, die ihm treu sind. Dann wirst du verstehen, was gerecht, recht und richtig ist, und stets wissen, wie du handeln sollst. Denn Weisheit wird in dein Herz kommen, und die Erkenntnis wird dich mit Freude erfüllen. Besonnenes Handeln wird dir Schutz geben und Einsicht wird dich behüten.

So wirst du vor bösen Wegen bewahrt und vor Menschen beschützt, die dich täuschen. Diese Leute verlassen den richtigen Weg und betreten finstere Pfade. Sie haben Freude am Bösen und jubeln über ihre Worte, mit denen sie die Wahrheit verdrehen. Alles, was sie tun, ist schlecht und alle ihre Wege führen in die Irre.

Die Weisheit wird dich vor der Frau eines anderen Mannes bewahren, vor der fremden Frau, die dich mit ihren Worten verführen will. Sie hat ihren Mann verlassen und den Bund ihres Gottes vergessen. Ihr Haus ist der Vorhof des Todes und ihre Wege führen ins Totenreich. Wer sie aufsucht, kommt nicht wieder zurück und findet den Weg des Lebens nicht mehr. Darum halte dich an die guten Menschen und bleibe auf dem Weg der Gerechten. Denn nur die gerechten Menschen werden dieses Land bewohnen, nur die Rechtschaffenen werden darin bleiben. Die Gottlosen aber werden aus dem Land verbannt und die Treulosen werden vertrieben.



Sprüche 4 (NL)


Meine Söhne, hört mir zu und folgt den Ratschlägen eures Vaters. Beachtet meine Worte, damit ihr klug werdet! Denn was ich euch lehre, ist gut; darum haltet daran fest. Denn als ich noch als Sohn bei meinem Vater war, zärtlich geliebt von meiner Mutter, und ihr einziges Kind, da sagte mein Vater zu mir: »Nimm dir meine Worte zu Herzen. Befolge meine Gebote, und du wirst leben. Lerne, weise zu sein, und schule deinen Verstand. Vergiss meine Worte nicht und lass sie nicht außer Acht. Bemühe dich immer um Weisheit, dann wird sie dich beschützen. Liebe sie, und sie wird dich bewahren. Weisheit zu erwerben ist das Wichtigste im Leben! Und alles, was du hast, setze dafür ein, Verstand zu erwerben. Wenn du die Weisheit ehrst, wirst du Anerkennung erlangen. Liebe sie und sie bringt dich zu Ehren. Sie wird dir einen schönen Kranz auf den Kopf setzen und dir eine prächtige Krone schenken.« Mein Sohn, höre auf mich und befolge meine Worte, dann wirst du ein langes Leben haben. Ich will dich den Weg der Weisheit lehren und dir den richtigen Weg zeigen. Wenn du auf diesem Weg gehst, wird dich nichts aufhalten, du wirst nicht stolpern noch stürzen. Richte dich nach meinen Weisungen und vergiss sie nicht. Achte sie, denn sie bewahren dein Leben.

Handle nicht wie die Gottlosen und entscheide dich nicht für den Weg der Bösen. Meide ihn und betrete ihn nicht! Kehre um und schlage einen anderen Weg ein, denn sie können nicht schlafen, ehe sie nichts Böses getan haben. Sie kommen nicht zur Ruhe, ehe sie nicht jemanden zu Fall gebracht haben. Sie ernähren sich durch Gottlosigkeit und Gewalt!

Der Weg der Gottesfürchtigen ist wie der erste Sonnenstrahl am Morgen, der immer heller leuchtet, bis das volle Licht des Tages erstrahlt.

Der Weg der Gottlosen aber ist vollkommene Finsternis. Die ihn gehen, erkennen nicht, worüber sie stolpern. Mein Sohn, achte auf das, was ich dir sage. Höre meinen Worten gut zu. Vergiss sie nicht, sondern bewahre sie tief in deinem Herzen, denn sie schenken jedem, der ihren Sinn versteht, Leben und Gesundheit.

Vor allem aber behüte dein Herz, denn dein Herz beeinflusst dein ganzes Leben. Lüge nicht und vermeide jede Form von Betrug.

Blicke stets nach vorn, richte deine Augen auf das, was vor dir liegt. Wähle den geraden Weg und halte unbeirrbar daran fest. Weiche nicht von diesem Weg ab und folge nicht dem Bösen.


Sprüche 13 (NL)


Ein weiser Sohn hört auf die Zurechtweisung seines Vaters; ein Spötter aber weigert sich zuzuhören.

Gute Menschen freuen sich an dem Guten, das ihre Worte bewirken, gemeine Menschen aber lieben die Gewalt.

Wer seine Zunge im Zaum hält, wird lange leben; wer aber unbedacht redet, der rennt in sein eigenes Verderben.

 

Sprüche 14 (NL)

Es ist Sünde, einen anderen Menschen zu verachten; gesegnet ist, wer den Armen hilft!

Wer den Armen unterdrückt, beleidigt seinen Schöpfer, wer aber dem Armen hilft, ehrt Gott.



Sprüche 18 (NL)


Ein Narr gerät ständig in Streit; er fordert es geradezu heraus, dass er geschlagen wird.

Der Mund des Narren ist sein Untergang; seine Lippen bringen ihn ins Verderben.

Wer gern redet, muss die Folgen tragen, denn die Zunge kann töten oder Leben spenden.


Sprüche 20 (NL)


Wenn du deinen Vater oder deine Mutter verfluchst, wird das Licht deines Lebens in der Finsternis verlöschen.


Sprüche 30 (NL)


Es gibt Menschen, die ihren Vater verfluchen und ihrer Mutter nicht danken. Sie fühlen sich rein, sind aber schmutzig und ungewaschen. Sie sind grenzenlos hochmütig und sehen auf andere herab. Mit Zähnen, so scharf wie Schwerter oder Messer, zerreißen sie die Armen und vertilgen die Elenden vom Erdboden. Wer den Vater verspottet und die Mutter verachtet, dessen Augen werden die Raben am Bach aushacken und die jungen Adler fressen.