Godway Predigt Bibl. Texte Bilder Links Empfehlungen
Der Liebesbrief des Vaters

Herzlich willkommen auf der Seite von Godway

Menschenkenner damit es dir gut geht befreit zur Liebe Umkehr Psalm 32 Bund Vertrauen Weisheit


Der Menschenkenner



Psalm 139


1

Herr, du hast mein Herz geprüft und weißt alles über mich.

2

Wenn ich sitze oder wenn ich aufstehe, du weißt es. Du kennst alle meine Gedanken.

3

Wenn ich gehe oder wenn ich ausruhe, du siehst es und bist mit allem, was ich tue, vertraut.

4

Und du, Herr, weißt, was ich sagen möchte, noch bevor ich es ausspreche.

5

Du bist vor mir und hinter mir und legst deine schützende Hand auf mich.

6

Dieses Wissen ist zu wunderbar für mich, zu groß, als dass ich es begreifen könnte!

7

Wohin sollte ich fliehen vor deinem Geist, und wo könnte ich deiner Gegenwart entrinnen?

8

Flöge ich hinauf in den Himmel, so bist du da; stiege ich hinab ins Totenreich, so bist du auch da.

9

Nähme ich die Flügel der Morgenröte oder wohnte am äußersten Meer, würde deine Hand mich auch

dort führen und dein starker Arm mich halten.

11

Bäte ich die Finsternis, mich zu verbergen, und das Licht um mich her, Nacht zu werden könnte ich

mich dennoch nicht vor dir verstecken; denn die Nacht leuchtet so hell wie der Tag und die Finsternis

wie das Licht.

13

Du hast alles in mir geschaffen und hast mich im Leib meiner Mutter geformt.

14

Ich danke dir, dass du mich so herrlich und ausgezeichnet gemacht hast! Wunderbar sind deine

Werke,das weiß ich wohl.

15

Du hast zugesehen, wie ich im Verborgenen gestaltet wurde, wie ich gebildet wurde im Dunkel des

Mutterleibes.

16

Du hast mich gesehen, bevor ich geboren war. Jeder Tag meines Leben war in deinem Buch

geschrieben. Jeder Augenblick stand fest, noch bevor der erste Tag begann.

17

Wie kostbar sind deine Gedanken über mich, Gott! Es sind unendlich viele.

18

Wollte ich sie zählen, so sind sie zahlreicher als der Sand! Und wenn ich am Morgen erwache, bin ich

immer noch bei dir!

19

Gott, wenn du doch nur die Gottlosen vernichten wolltest! Fort mit euch aus meinem Leben, ihr Mörder!

20

Sie verhöhnen dich und lehnen sich gegen dich auf.

21

Sollte ich die nicht hassen, Herr, die dich hassen, und sollte ich die nicht verachten, die sich dir

widersetzen?

22

Ja, ich hasse sie von ganzem Herzen, denn deine Feinde sind auch meine Feinde.

23

Erforsche mich, Gott, und erkenne mein Herz, prüfe mich und erkenne meine Gedanken.

24

Zeige mir, wenn ich auf falschen Wegen gehe und führe mich den Weg zum ewigen Leben.




Hebräer 4



1

Wir sollten vor Furcht zittern bei dem Gedanken, dass einige von euch dieses Ziel nicht erreichen.

Achtet darauf, dass dies nicht geschieht, solange die Zusage noch immer gilt, dass wir seine Ruhe

finden können.

2

Denn diese gute Botschaft wurde uns genauso verkündet wie ihnen. Aber sie nützte ihnen nichts,

weil sie nicht glaubten, was Gott ihnen sagte.

3

Denn nur wir, die wir zum Glauben gefunden haben, werden zur Ruhe Gottes gelangen. Über die

jenigen, die nicht geglaubt haben, sagte Gott: "Deshalb schwor ich in meinem Zorn: 'Sie sollen meine Ruhe niemals finden'", obwohl diese Ruhe bestand, seit er die Welt erschaffen hatte.

4

Das wissen wir, weil die Schrift über den siebten Schöpfungstag sagt: "Am siebten Tag ruhte Gott von seinem Werk." 5 Doch an anderer Stelle spricht Gott: "Sie sollen niemals meine Ruhe finden."

6

Es bleibt also dabei, dass es eine Ruhe gibt, welche die Menschen finden können. Die aber, die früher diese Botschaft hörten, haben sie nicht gefunden, weil sie Gott nicht gehorchten.

7

Deshalb hat Gott einen neuen Zeitpunkt festgelegt, ein neues "Heute". Davon hat Gott nach so langer Zeit durch David gesprochen; es sind die schon bekannten Worte: "Heute sollt ihr auf seine Stimme

hören. Verschließt eure Herzen nicht gegen ihn."

8

Mit dieser Ruhe war nicht das Land Kanaan gemeint, in das Josua das Volk Israel geführt hatte, denn

sonst hätte Gott später nicht von einem neuen "Heute" gesprochen.

9

Es gibt also noch eine besondere Ruhe für das Volk Gottes, die noch in der Zukunft liegt. 10 Wer in

Gottes Ruhe hineingekommen ist, wird sich von seiner Arbeit ausruhen, so wie auch Gott nach der

Erschaffung der Welt geruht hat.

11

Deshalb wollen wir uns bemühen, in diese Ruhe hineinzukommen, um nicht wie sie durch den gleichen

Ungehorsam vom Weg abzukommen.

12

Das Wort Gottes ist lebendig und wirksam. Es ist schärfer als das schärfste Schwert und durchdringt

unsere innersten Gedanken und Wünsche. Es deckt auf, wer wir wirklich sind, und macht unser Herz vor

Gott offenbar.

13

Nichts in der ganzen Schöpfung ist vor ihm verborgen. Alles ist nackt und bloß vor den Augen Gottes,

dem wir für alles Rechenschaft ablegen müssen.

14

Da wir nun einen großen Hohen Priester haben, der durch den Himmel gegangen ist - Jesus, den Sohn

Gottes -, wollen wir an unserem Bekenntnis zu ihm festhalten.

15

Dieser Hohe Priester versteht unsere Schwächen, weil ihm dieselben Versuchungen begegnet sind wie

uns, doch er wurde nicht schuldig.

16

Lasst uns deshalb zuversichtlich vor den Thron unseres gnädigen Gottes treten. Dort werden wir

Barmherzigkeit empfangen und Gnade finden, die uns helfen wird, wenn wir sie brauchen.









Sprüche 20


1

Ein Biertrinker wird unangenehm laut, und ein Weinsäufer redet Blödsinn; wer sich betrinkt, ist

unvernünftig!

2

Vor einem König nimmt man sich in Acht wie vor einem brüllenden Löwen; denn wer seinen Zorn

heraus fordert, setzt sein Leben aufs Spiel.

3

Es ehrt einen Menschen, wenn er sich auf keinen Streit einlässt; nur ein törichter Streithahn wettert

sofort los.

4

Wer faul ist, kümmert sich nicht um seine Saat; wenn er dann ernten will, sucht er vergeblich.

5

Die Gedanken eines Menschen sind unergründlich wie ein tiefer See, aber ein Menschenkenner durch

schaut sie und bringt sie ans Licht.

6

Viele Menschen betonen, wie freundlich und zuverlässig sie sind; aber wo findet man einen, auf den

man sich wirklich verlassen kann?

7

Wer aufrichtige Eltern hat, die Gott dienen, der kann sich glücklich schätzen!

8

Wenn der König Gericht hält, deckt er jedes Unrecht auf.

9

Wer kann schon behaupten: "Ich bin frei von jeder Schuld und habe ein reines Gewissen."?

10

Gott verabscheut das Messen mit zweierlei Maß und hasst das Wiegen mit zweierlei Gewicht.

11

Schon im Verhalten eines Kindes zeigt sich, ob es ehrlich und zuverlässig ist.

12

Gott hat uns Augen gegeben, um zu sehen, und Ohren, um zu hören.